Zwei Freunde – ein Ziel

Michael Scherff und Walter Knauer haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation der Kleinbauern in Miguel Grau zu verbessern.

Michael sorgt für die Qualität und Liefertreue im Ursprungsland.

Walter übernimmt den Vertrieb, Kundenbetreuung und die Logistik in Deutschland.

Geben wir den Kindern in Chanchamayo eine Zukunft!


Michael Scherff mit seiner Familie steht für Sachverstand und Zuverlässigkeit

Als Manager hat MSB 4ichael Scherff von Deutschland aus die halbe Welt bereist, bis er sich vor Jahren mit seiner peruanischen Frau in Lima niederließ. Durch ihre verzweigte Familie kam er zum Kaffee. Mehrere Familien­mitglieder besitzen eine Finca in der neu gegründeten Assoziation. Sie sind z.B. Lebensmittelingenieur, Agronom oder Betriebswirte und arbeiten aber gleichzeitig in führenden Positionen in Gremien rund um den Kaffeeanbau bzw. bei internationalen Rohstoffhändlern im Kaffeeexport.

Seit 2013 gehört Michael Scherff der Asociación Miguel Grau an und wurde schon bald zum „Gerente“ (Manager) ernannt. Durch sein persönliches Engagement und seine regelmäßige Präsenz vor Ort garantiert er für die gleichbleibend hohe Qualität des Kaffees und absolute Liefertreue.

Mit der Ernennung zum Manager hat in der Asociación ein Umdenken stattgefunden und es sind große Erwartungen an eine Vermarktung des Kaffees zu besseren Preisen entstanden. Es wächst das Verständnis, dass nur mit höchster Qualität auch Höchstpreise zu erreichen sind. Es wird viel in die Verbesserung der Verarbeitungsanlagen investiert.

Die Kleinbauern verfolgen auch, was mit ihrem Kaffee in einer Kaffeerösterei in Deutschland passiert. Sie sehen dank „Facebook“ nun zum ersten Mal, wie eine Kaffeerösterei in Deutschland, in der auch Ihr Kaffee vermarktet wird, aussieht. Jeder bringt sich ein, jeder ist motiviert zum Direktexport beizutragen, obwohl die Anforderungen an den Exportkaffee sehr hoch sind.


Walter Knauer und sein Engagement

Für Walter Knauer ist der Aufbau des Kaffee-Direktimports in erster Linie getrieben von dem Wunsch, den Menschen in Miguel Grau eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Engagement war schon immer die Triebfeder für sein Handeln. Der Umgang mit anderen Kulturen ist durch seinen internationalen beruflichen Werdegang, eine Selbstverständlichkeit und bereitet ihm Freude.

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Wie kommt ein ehemaliger Vertriebsmanager dazu, ins Kaffeegeschäft einzusteigen?

Zum einen war es die Herausforderung, etwas ganz Neues zu beginnen. Zum anderen war da die Freundschaft zu Michael Scherff. Und zum Dritten war es die Leidenschaft für den Kaffee.

Was Walter Knauer damals nicht wusste, war, dass es schließlich die Menschen in Miguel Grau sein würden, für die er nun seine ganze Kraft und Kreativität einsetzt, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Durch einen Besuch auf der Kaffeeplantage Anfang 2014 lernten er und seine Frau Margot, die sich ebenfalls leidenschaftlich für das Projekt engagiert, mit welchem Einsatz und unter welch schwierigen Bedingungen der Kaffee angebaut, gepflegt und schließlich geerntet und verarbeitet wird. Und wie wenig die einheimischen Bauern für ihre aufopfernde Arbeit bekommen.

Durch die Erfahrungen vor Ort, durch Seminare (z.B. Prof. Edelbauer/Wien) und tägliche Gespräche mit Kennern der Szene – vor allem mit deutschen Edel-Röstern, reifte Walter Knauer zum Kaffeespezialisten heran.

 Das Kaffeegeschäft – ganz sein Geschmack!


Zeugnis Kaffee-Experte WAK 1