Kaffeeland Peru und seine Bauern

Ein Land, das Kaffee-Geschichte schreiben könnte. Doch die instabile, politische Situation und eine hohe Inflationsrate erschweren einen strukturierten Aufbau der Kaffeeproduktion. Noch immer stehen 98 % aller Kaffeebäume in teilweise kaum zugänglichen Waldgebieten. Dort können die Bäume zwar abgeerntet, nicht aber mit dem Ziel einer Ertragssteigerung kultiviert werden. Aus Sicht der Verbraucher hat das Dilemma auch einen Vorteil: Ein Großteil peruanischen Kaffees wächst auf diese Weise natürlich. Immerhin gelang es, die Ernte seit Mitte der 70er Jahre auf 1.8 Millionen Säcke (a 69 Kilo) zu verdoppeln. Die Qualität peruanischer Kaffees ist vergleichbar mit denen aus zentralamerikanischen Ländern.

Unser Projektziel ist es, die Armut der Kaffeebauern in Peru zu verringern. Wir helfen, nachhaltige, effektivere und demokratischere Farmen aufzubauen.
Wir achten darauf, dass der Rohkaffee fair gehandelt wird, aus biologisch-organischem Anbau stammt, von Hand geerntet und schonend auf natürliche Weise aufbereitet wird.
Ziel ist die ideelle und finanzielle Förderung der Kleinbauern der Asociación um das Dorf Miguel Grau. Wir möchten die kleinbäuerlichen Strukturen bei ökologisch orientierten Produktionen und fairen Marktpreisen sowie die Vermeidung einer weiteren Landflucht in die Slums der Großstädte verhindern.
Wichtig ist auch hier, dass das alle Lebensbereiche der Familien, wie Bildung, Entwicklung, Gesundheit, Wirtschaft gefördert wird.