sb 38Eliza Montes wurde 1980 in Miguel Grau geboren. Sie ist verheiratet mit Jose Rolando Aliyaga Ayala, geboren 1974 in Canaan Perene. Beide bewirtschaften seit wenigen Jahren eine Finca mit 2 Hektar Kaffee. Eliza Montes gehört zu der jungen Generation der Kinder der Kolonisatoren und sie gehört zu den vielen Kleinstbauern der Asociación, Die 2-jährige Tochter ist in Miguel Grau geboren.

Das Leben mit nur 2 Hektar Kaffeeanbau ist hart.

 

Dennoch ist auch ihr Kaffee einer der besten der ganzen Asociación.

 

 

Eliza Montes hat Ihre Grundschule in Miguel Grau absolviert und die weiterführende Schule in San Ramon ca. 60 Kilometer entfernt. Ihr Ehemann Jose Aliyaga hat die Grundschule in Jose Galves, dem nächsten Ort an der Straße, absolviert. Eliza hat 5 Geschwister, die alle den gleichen Anteil an der Farm Ihres Vaters geerbt haben. Als zusätzliche Ausbildung hat Eliza einen Kurs im Anbau von Kaffee, Kakao, Zuckerrohr und Mais gemacht. Im Rahmen der Ausbildungen für Frauen hat sie einen Kurs in Kleinviehzucht belegt und im Anschluss daran einen Kleinkredit über 500 Dollar aufgenommen, damit sie Hühner züchten konnte und das bis heute erfolgreich.

 

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DSC01222Jose Ronaldo dagegen ist ein wahrer Autodidakt! Der Bau von Holzhäusern und Holzmöbel hat es ihm angetan. Dadurch ist er ein gefragter Mann und ist bei Neubauten im Ort beschäftigt.

 

Eine besonders gute Zeit für ihn waren auch die Jahre 2010/2011, als viele Dorfbewohner neue Häuser bauten, wie auch er sein eigenes – ein Einzimmerhaus. Der gute Ertrag aus der Kaffeeernte, wie auch durch die Bauten im Dorf halfen ihm, den Wunsch nach einem eigenen Haus in die Tat umzusetzen.

 

 

Ebenso war Eliza Montes in öffentlichen Ämtern als Präsidentin der Frauenorganisation in Miguel Grau. Heute arbeitet sie als Lehrerin in der Alphabetisierung der älteren Generation.

 

Für diese zwei Newcomer, die gerade erst angefangen haben Ihre Zukunft zu gestalten, ist der Kaffeerost ein schwerer Rückschlag.

Sie müssen einen Hektar neu anpflanzen, ohne jegliche Rücklagen

 

In krassem Gegensatz dazu steht die unbeschreibliche Gastfreundschaft der beiden, insbesondere bei ihrer wirtschaftlichen Situation. Wenn sich in der Mittagszeit Besuch einstellt, wird ein Huhn geschlachtet und zum Mittagessen geladen.